Über uns ?

 

 

 

 

 

Der Verein Gendering ist aus dem Wunsch von Diplomierten im Master Studiengang Gender Studies entstanden, ihre unlängst erworbenen Kompetenzen in Taten umzusetzen. Im Bewusstsein, dass Geschlechterfragen selten ausserhalb der Universität diskutiert werden, möchten wir die Geschlechterperspektive einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Ausserdem ist es uns ein Anliegen aufzuzeigen, in wie fern die Geschlechterperspektive hilft Identitäts-, Gleichstellungs- und Gewaltfragen zu behandeln. Mit dem Verein Gendering möchten wir unsere Überlegungen zu den, durch das Geschlechtersystem geschaffenen, Machtverhältnissen mit konkreten Aktionen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen.

 Le comité de Gendering

Miriam Ganzfried – présidente

 Valeria Lavizzari – trésorière

Irina Inostroza - secrétaire
Valérie Huber
Erika Iwami

Nathalie Monbaron
Isabelle Muhlethaler
Anne Saturno
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Francesca Marinoni – coordinatrice

Das Geschlechtersystembeinhaltet mehrere Begriffe:

  • das biologische Geschlecht (Frau, Mann, Transsexuelle.)
  • das soziale Geschlechte oder Gender (weiblich, männlich, transgender, etc.)
  • die Sexualität (Praktiken, sexuelle Ausrichtung)
 Das Geschlechtersystem wird in erster Linie durch die von ihm geschaffene Beziehung zwischen biologischem, sozialem Geschlecht und Sexualität definiert. Die Geschlechteridentität, eine Art Synthese dieser drei Begriffe (das biologische Geschlecht, welches das soziale Geschlecht bestimmt, welche zusammen die Sexualität bestimmen), wird gemeinhin als von Natur aus gegeben, als stabil betrachtet.

Für uns aber ist Identität ein Prozess: weder gegeben, noch natürlich, noch starr, sie ist im Gegenteil in dauerndem Aufbau. Um diesen Prozess zu illustrieren haben wir den Namen Gendering gewählt.

Für was ist Gendering gut ?

Das Geschlechtersystem prägt die ganze Gesellschaft. Darum sprechen wir in unserer Arbeit verschieden Themenbereich wie der geschlechtsspezifische Charakter von Gewalt, die Untervertretung von Frauen in der Politik, Geschlechterstereotypen, Lohnungleichheiten und Homophobie an.

Wir achten zudem auf die Verbindung von Rassismus, Homophobie, Transphobie und Sexismus.