bereits realisierte Projekte

Workshops

 

 

 

a.  zum Thema Geschlechterstereotypen

b. zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt

c. zum Thema geschlechtsspezifische Berufswahl

d. Comic über den Kampf für die politischen Rechte der Frauen im Kanton Genf

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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a.   zum Thema Geschlechterstereotypen

 Intervention in einer Primarschulklasse

Wir haben ein Atelier zurSensibilisierung über Geschlechterstereotypen für Schülerinnen und Schüler der 3. bis 6. Primarschulklasse entworfen. Wir hatten die Möglichkeit unser Projekt an einer Genfer Schule zu testen. Da es sich um ein Pilotprojekt handelt, wurde das Atelier auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt

 Ort:                    Ecole primaire Pervenches-Montfalcon

Publikum:        14 SchülerInnen der 3. Primarschulklasse

Ziele:                  Sensibilisierung zu Geschlechterstereotypen

Mittel:                 spielerische Aktivitäten, Bilder, Buchlektüre

Ressourcen:    2 Referentinnen und eine Beobachterin

Dauer               2 Vormittage

Intervention im Verein „La belle Toile“

Workshopbeschrieb

1. Wir haben damit begonnen den Kindern einen Fragebogen in Form eines Rätsels zu verteilen um sie mit dem Thema des Workshops vertraut zu machen. Dann haben wir ihnen die wichtigsten theoretischen Begriffe für das Verständnis einer nicht sexistischen Erziehung und Verhaltens (biologisches Geschlecht, soziales Geschlecht, Geschlechterstereotypen) erklärt. Im Anschluss darauf wurde den Kindern erläutert was Naturalismus ist und vor allem welche Konsequenzen der naturalistische Diskurs auf die Entstehung und Reproduktion von Geschlechterstereotypen hat.

2. Um den Kinder und Jugendlichen ihre eigenen Vorurteile bewusst zu machen, haben wir sie aufgefordert die Geschlechterstereotypen, welche ihnen in den Sinn kommen, zu Papier zu bringen. Nach dem Zusammenlegen der verschiedenen Ideen und einer offenen Diskussion, wollten wir, dass sie sich Gedanken, über die Semantik und die Themen, mit denen sich die Stereotypen befassen, machen. Wir haben sie zudem nach ihren persönlichen Erlebnissen zu diesem Thema gefragt.

3. Zum Schluss wollten wird sie anregen, über die Rolle der Leiterinnen und Leiter in der Übermittlung von Geschlechterstereotypen die durch ihr Verhalten, ihre Erwartungen und ihre Sprache vermittelt werden, nachzudenken. Zudem wollten wir die Leiterinnen und Leiter zu ihrer Rolle in der nicht sexistischen Erziehung der Kinder sensibilisieren.

b) Geschlechtsspezifische Gewalt

Anlässlich des 8. März, dem internationalen Tag der Frau, konnten wir den Workshop zum Thema geschlechtsspezifische Gewalt für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe durchführen.

  • Ort:                 Ecole de culture générale Jean Piaget
  • Publikum    2 Klassen, SchülerInnen im Alter zwischen 17 und 19 Jahren
  • Ziele:             Sich den Stereotypen, welche die Ursache für die geschlechtsspezifische Sozialisierung sind, bewusst werden; sich deren Konsequenzen auf das eigene Leben und im Bezug auf Gewalt bewusst werden. Nachdenken über die Rolle der Medien in der Erschaffung und Reproduktion von stereotypischen Vorstellungen von Frauen und Männern und ihre Konsequenzen in Bezug    auf geschlechtsspezifische Gewalt.
  • Mittel:            Video
  • Ressourcen: 2 Referentinnen und eine Beobachterin
  • Dauer:           1h30 pro Workshop

Workshopbeschrieb

1. Wir haben damit angefangen den Kindern ein Video zu zeigen, welches die geschlechtsspezifische Sozialisierung illustriert und wir haben sie aufgefordert über die im Video vorkommenden Geschlechterstereotypen nachzudenken. Danach haben wir ihnen erklärt was die geschlechtsspezifische Sozialisierung ist.

2. Wir haben ihnen dann ein zweites Video mit Werbung vorgeführt. Sie wurden daraufhin aufgefordert zu beschreiben was sie an diesem Video als schockierend empfunden haben und was nicht. Wir haben ihnen dann die Verbindung zwischen geschlechtsspezifischer Sozialisierung und der Darstellung von Frauen und Männer in den Medien erklärt. Zudem haben wir sie über die Konsequenzen der Geschlechtsspezifischen Sozialisierung und der Darstellung von Frauen und Männern in den Medien auf Gewalt aufgeklärt.

3. In einem nächsten Schritt haben wir sie aufgefordert verschiedene Arten von Gewalt aufzuzählen und sich zu überlegen welches Geschlecht der Täter/die Täterin und das Opfer haben können. Wir sind zudem folgender Frage nachgegangen: Ist ein Geschlecht mehr Opfer als das andere und warum?

 

c) Zum Thema geschlechtsspezifische Berufswahl

 

2 Workshops, Teilnahme und Moderation einer Podiumsdiskussion im Rahmen einer thematischen Woche (8-12 März 2010).

 

  • Ort:                 Ecole Supérieure d’Educatrices et Educateurs de l’Enfance à Conches
  • Publikum:    2 Gruppen von SchülerInnen in den Workshops, alle SchülerInnen und LeherInnen an der    Podiumsdiskussion
  • Ziele:             Sensibilisierung über den Einfluss der Sozialisierung auf die Verteilung der Rollen in der Familie und die Berufswahl, und ihre Konsequenzen auf die horizontale und vertikale Segregation des Arbeitsmarktes. Im Speziellen wurden die Übervertretung von Frauen und die markante Untervertretung von Männern in Berufsfeld der Kleinkinderziehung angesprochen. Ebenfalls wurde der Begriff der Care-Arbeit aufgegriffen.
  • Mittel  :          Kreative Aktivitäten, Video, Diskussion
  • Ressourcen: 2 Referentinnen
  • Dauer:            2 Tage pro Workshop

Workshopbeschrieb

  1. Der erste Tag war der Einführung von theoretischen Schlüsselkonzepten gewidmet (Unterschied zwischen biologischem und sozialem Geschlecht, geschlechtsspezifische Sozialisierung, Segmentierung des Arbeitsmarktes).
  2. Am zweiten Tag konnten die Kinder eine Plakatkampagne entwerfen zu den am ersten Tag angesprochenen Themen.

 d. Comic über den Kampf für die politischen Rechte der Frauen im Kanton Genf

 

«  Was ! Die Genferinnen wollen abstimmen?! »

Ein Lehrmittel

Ziele:

1. Sensibilisierung einer breiten Öffentlichkeit zur Stellung der Frau im Laufe der Zeit und zum Kampf für die politische Rechte der Frauen im Kanton Genf.

 

2. Ein Zeichen zum 50-jährigen Jubiläum des Frauenstimmrechts im Kanton Genf setzen.

 

3. Mit Hilfe eines pädagogischen Comics ein historisch wenig bekanntes Thema ansprechen.

 

4. Frauen in der Geschichte sichtbar machen.

Zielpublikum des Comics:

Das Zielpublikum sind Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Oberstufe und Bibliotheken des Kantons Genf. Der Comic spricht auch Lehrkräfte, Quartiertreffs und Frauenvereine sowie andere an Geschichte oder Politik interessierte Personen an.

Kontext:

  • 2010 : 50-jähriges Jubiläum der Einführung der politischen Rechte der Frauen im Kanton Genf
  • Die Unsichtbarkeit der Frauen in der Geschichte
  • Die Untervertretung der Frauen in der Politik

Finanzierung:

Projekt wurde finanziert durch: le Département de la sécurité, de la police et de l’environnement (DSPE) et plus particulièrement le Service pour la promotion de l’égalité homme-femme (SPPE), le Département des finances et du logement (DFL), le Département de l’instruction publique, culture et sport (DIP), la Loterie romande, les Communes de Carouge, Onex, Vernier et la fondation Emilie Gourd.

 

Beteiligte Personen:

Zeichung : Françoise Maurer Etienne
Anne Saturno, Francesca Marinoni, Nathalie Monbaron, Valerie Huber

 

 

 DANKE

Ruth Dreifuss, Franceline Dupenloup, Anne-Françoise Praz, Martine Chaponnière, le SPPE, le DFL, le DSPE, le DIP, la loterie romande, la fondation Emilie Gourd, les communes de Vernier, Carouge, Onex, Eloisa Gonzalez, Eleanor Mc Gregor, Cédric Fritschy, Marie-Hélène Dubouloz, le CLAFG, F-Information et Filigrane, l’ADC, l’Université de Genève, Lorena Parini, Sylvie Jaccard, Gabriella della Vecchia, Bernadette Gaspoz, Franziska Nigolian Molnarfi, Lydia Gabor, Virginie Casutt, Marianne Jenni, Colette Martin, Creacom, Françoise Maurer Etienne, Laurence Deonna, Chantal Kalbermatten, Isabelle Nicolazzi, Virginie Poyetton